Wenn man Studien und Schätzungen glauben schenkt, sehen die Ursachen für die Entstehung von Krebserkrankungen wie folgt aus:

Gendefekte (ca. 15%)

Rauchen (ca. 30%)

ungünstige Ernährung (ca. 30%)

Übergewicht und Bewegungsmangel (ca. 5%)

Alkohol (ca. 3%)

Drogen (ca. 2%)

Unsere Gene haben also nicht annähernd einen so grossen Einfluss auf die Krebsentstehung, wie man uns glauben machen möchte. Dies zeigen vorallem epidemiologische Studien: Japaner bspw. die in Japan leben und typisch japanisch essen, erkranken deutlich seltener an Krebs als Japaner, die in die USA ausgewandert sind und dort auch die typische amerikanische Kost zu sich nahmen. Ausgewanderte Japaner leiden zehnmal häufiger an Prostatakrebs, dreimal häufiger an Eierstockkrebs, viermal häufiger an Brustkrebs und fast fünfmal häufiger an Dickdarmkrebs. Wäre die Krebserkrankung lediglich auf die Erbanlagen zurückzuführen, dann müssten die Auswanderer genauso selten Krebs bekommen wie ihre daheimgebliebenen Landsleute.

Das bedeutet, dass wir einen Grossteil der Risikofaktoren für die Krebsentstehung selbstverantwortlich ausschalten können, wenn wir nicht rauchen, keine Drogen nehmen, nur dann und wann ein Gläschen Wein trinken, Übergewicht vermeiden, uns regelmässig bewegen und uns gesund ernähren.

Wenn das keine motivierenden Neuigkeiten sind!

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